Schottland-Urlaub Teil 12 – Talisker Bay, Eilean Donan Castle & Quiraing Viewpoint

Am 25. Juli 2025 schüttelten wir den Trübsal ab und hatten für unsere Wanderungen Landschaften ausgesucht, wo wir nicht auf perfekte Sicht angewiesen waren. So fuhren wir früh zum Talisker Bay.

Der Weg führte uns an Schafen und Kühen vorbei direkt in eine steinige Bucht, die von steilen Klippen eingerahmt war.

Wir hatten diesen wunderschönen Strand inklusive Wasserfall fast ganz für uns alleine und da schlich sich dieses Glücksgefühl ein, die Möglichkeit zu haben, auf einer so schönen und einzigartigen Welt zu leben.

Wir verbrachten am Strand eine knappe Stunde, atmeten die salzige Meeresluft ein, lauschten der Brandung und ließen diesen Ort auf uns wirken.

Diesen Strand hatte ich vorher überhaupt nicht auf dem Schirm, aber er war überraschend schön – definitiv empfehlenswert, wenn auch der Weg über die Steine etwas tricky war!

Das Wetter klarte sogar etwas auf und auch Barky und Doria hatten viel Spaß daran, über diesen besonderen Strand zu flitzen. Stefan ließ die Drone noch zum Wasserfall fliegen und danach kehrten wir zum Auto zurück.

Anschließend rasteten wir im Café Cuil und verließen Skye auf der Fahrt zum Eilean Donan Castle.

Den Eintritt zum Castle haben wir uns gespart, denn mit Hund darf man nur über die Brücke und um die Burg herum evtl. auf den Innenhof, aber nicht in die Burg hinein. Deshalb haben wir sie lieber von rund herum kostenlos genossen und sind über die Autobrücke (auf dem Bordstein) auf die andere Seite des Flusses und dort ein ganzes Stück raus gelaufen. Von dort gefiel uns das Castle am besten und auch diesen Spot hatten wir dadurch ganz für uns allein.

Was für ein wundervolles Gefühl, solche Momente mitten in der Saison nur für uns genießen zu dürfen.

Da das Wetter mitspielte, fuhren wir danach doch nochmal ganz ans andere Ende von Skye zum Quiraing. Die Wanderung wollten wir nachmittags um 17:30 Uhr bei Windstärke 9 nicht wiederholen, aber noch ein paar Bilder dieser traumhaft schönen Landschaft knipsen.

Von dort aus fuhren wir an der Küstenseite entlang wieder nach Portree zum Einkaufen. Der Weg führte uns am Old Man of Storr vorbei, der fast im Nebel verschwand, weiter an einen kleinen Wasserfall und dann nach Portree rein.

Wir waren heute etwa elf Stunden quer über die Insel unterwegs, das Wetter war gnädig und wir entdeckten auf dem Weg, wie vielfältig Schottland ist. Nicht immer sind die HotSpots die schönsten Orte! Wir haben noch so viel nicht entdeckt – es lohnt sich vermutlich, nochmal wieder zu kommen!

Schottland-Urlaub Teil 11 – Portree, Golf & Campingplatz

Am 24. Juli 2025 verbrachten wir den Morgen noch recht gemütlich und versuchten das enttäuschende Gefühl von gestern abzuschütteln. Statt Trübsal zu blasen, wollten wir unsere Zeit hier aktiv nutzen.

So besuchten wir vormittags die Stadt Portree.

Ein Blick und anschließender Bummel über die berühmte Gasse mit den bunten Häusern durfte dabei natürlich nicht fehlen. Hier fanden wir ein Mitbringsel für unsere Nina.

Wir aßen sehr leckere Fish & Chips im „Eighteen twenty“, einer alten umgebauten Kirche. Barky und Doria benahmen sich vorbildlich und wurden gestreichelt und bewundert und als „comfortable with people“ betitelt – eine tolle Einschätzung für Kromfohrländer, denen immer ihr unsicheres Wesen nachgesagt wird. Wir ließen unsere Blicke nochmal über die Bucht schweifen und fuhren anschließend wieder zurück.

Während Stefan eine Partie Golf auf dem wunderschönen Platz „Isle of Skye Golf Club“ spielte, kümmerte ich mich um ein frisches Campingklo, genoss anschließend warmen Tee und bastelte weiter an unserer Homepage.

Abends spazierten wir wieder auf dem schmalen Pfad am Wasser direkt am Campingplatz entlang und genossen eine leichte Brise bei herrlicher Aussicht.

Mit einer Runde Anno 1503 beendeten wir den Tag.

So übel ist die Isle of Skye wohl doch nicht, wir machen ab jetzt das Beste daraus!

Schottland-Urlaub Teil 10 – Quiraing im Nebel

Heute startete mit 0 % Regenwahrscheinlichkeit ein neuer Versuch, also um 6 Uhr aufgestanden, um dem Menschenandrang zu umgehen und auf zum Quiraing gefahren. Diese Wanderung war für mich das Highlight des Schottland-Urlaubs – so die Theorie…

Auf dem Weg zum Parkplatz beschlich mich ein Gefühl von „bei der Sicht ist das doch Unsinn“, doch der Wille war da, der Weg lag vor uns und hey, immerhin hatten wir 0 % Regenwahrscheinlichkeit, vielleicht klarte es ja gleich auf.

Der Weg startete angenehm und nachdem wir eingegroovt waren, gab es für mich mit meinen kurzen Beinen die erste Herausforderung, ein Wasserfall war zu überqueren. Etwas gezögert, schließlich ging es steil bergab und auch Komoot war der Meinung, diese Stelle als gefährlich einzustufen. Ich habe mich dann doch überwunden, schließlich war das doch mein Wander-Highlight, da war aufgeben für mich nicht akzeptabel. Also kurz geflucht und dann den Wasserfall überquert. Geht doch…

Das eindrucksvolle Bergpanorama war im Prinzip nicht mal zu erahnen und trotzdem fühlten wir uns wie Hobbits auf Ringmission inmitten dieser Landschaft.

Kurz wurde es heller und wir konnten ein paar der schönen Spots erahnen.

Schafe querten ebenfalls unseren Weg, wir begegneten fast mehr von ihnen als anderen Menschen. Zweimal mussten wir die Hunde über Zäune heben, den Rest der Wanderung konnten sie super alleine gehen.

Da oben regnete es fast durchgehend so einen feinen Sprühregen. Die Regenmäntel der Hunde und unsere Regenjacken waren zumindest von außen pitschnass. Die Sicht wurde nicht besser und zweimal war der Wanderweg als solcher nicht mehr zu erkennen, was wohl den höheren Schwierigkeitsgrad dieser Wanderung erklärte.

Am Ende des Wegs führte eine Steintreppe wieder zum Ausgangspunkt zurück. Hier unten war es deutlich klarer, als einige Höhenmeter weiter oben.

Ein Fazit nach 5,5 Stunden bei 6,7 Kilometern:

Wir waren am Quiraing, haben ihn aber nicht gesehen. Etwas Enttäuschung bleibt zurück, in der Form war es nicht mein Highlight. Trotzdem bin ich stolz darauf, auch für mich schwierige Passagen gemeistert zu haben. Bei so dicken Wolken/Nebel aber absolut nicht empfehlenswert!

Mein Lieblingsmotiv zeigt nochmal deutlich, wie klein wir in dieser phantastischen Naturgewalt sind:

Verified by MonsterInsights