Heute wird unser A-Wurf vom Süggelbach zwei Jahre alt. Ihr habt so tolle Hunde aus „unseren“ Welpen gemacht, viel Arbeit reingesteckt und ganz wunderbare Kromis an eurer Seite, die genauso fröhlich-verrückt sind wie ihre Mama …
Heute ist unser B-Wurf schon 3 Wochen alt. Wir haben die Wurfbox nun in einem kleinen Auslauf integriert, damit die Welpen ihre Mobilität weiter ausbauen können. Damit sie auf dem PVC nicht wegrutschen, haben wir …
Die Zeit vergeht so schnell, der B-Wurf vom Süggelbach ist nun schon zwei Wochen alt. Inzwischen haben alle Welpen ihr Gewicht verdoppelt, die Augen geöffnet, starten erste Laufversuche und sind das erste mal entwurmt. Langsam …
Die erste Woche ist schon vorbei, hier seht ihr ein paar Eindrücke unseres B-Wurfs vom Süggelbach. Die kleinen B’s schlafen viel, da lässt es sich am besten wachsen: Neben Kuscheln und trinken bei Mama… … …
Am 31. März 2026 war die Temperatur morgens um 9 Uhr auf 36,5 Grad gesunken. Wir arbeiteten erstmal noch im Homeoffice und Doria stand um 14 Uhr hechelnd und zitternd vor mir. Ich hatte Chef …
Stefan besichtigte am 31. Juli 2025 nach dem Frühstück die Ben Nevis Distillery.
Er bekam bei der Führung erst einen Einblick zur Whisky-Herstellung.
Anschließend ging es ins Whisky-Lager.
Da Stefan mit dem Auto unterwegs war, gab es ein Verkostungs-Paket zum Mitnehmen und eine Flasche Whisky nahm er ebenfalls mit.
Währenddessen stand für mich Servicetime an – Wäsche waschen und trocknen, Spülen, Chemieklo leeren und wieder frischmachen, Abwasser entsorgen und Frischwasser auffüllen. Was zuhause ganz alltäglich verfügbar war, nahm beim Camping aktive Zeit in Anspruch. Ein bisschen fühlte es sich an wie Hausputz und als alles wieder frisch war, kuschelte ich mich zu den Hunden.
Nachmittags drehten wir eine Gassirunde um den Campingplatz herum und statteten anderen Campern aus Dortmund einen kleinen Besuch ab und tauschten unsere Wandererfahrungen untereinander aus.
Der restliche Tag verlief ruhig und gemütlich und meine Stimmung wurde etwas trüb beim Gedanken daran, dass dies der letzte Urlaubstag in Schottland war. Die Zeit verging auf der einen Seite so schnell und auf der anderen Seite fühlte es sich an, als wäre unsere Zeit am Loch Lomond schon eine Ewigkeit her.
Was für ein eindrucksvolles Land, aber ein Fazit schreiben wir erst später, noch reisen wir ja einige Tage, bis wir zuhause ankommen werden.
Wir sind so froh, gestern unsere besondere Wanderung erlebt zu haben, denn am Morgen des 30. Juli 2025 zeigte sich der Himmel wieder sehr bewölkt. Barky und Doria und auch wir waren noch völlig platt und so starten wir den Tag ganz gemächlich.
Mittags fuhren wir nach Glencoe zum idyllischen „Crafts and Things“.
Dort entdeckten ein paar Mitbringsel für unsere Töchter und aßen die lang ersehnten und sehr leckeren Scones.
Von dort aus ging es weiter zu einem Bummel nach Fort William. Die Einkaufsstraße war nicht so voll, so dass es auch für die Hunde ein angenehmer Stadtbummel war. Wir meisterten viele Hundebegegnungen erfolgreich und auch beim Besuch der Geschäfte zeigten sich die Beiden souverän, so dass entspanntem Shoppen nichts im Weg stand.
Auf dem Rückweg entdeckten wir noch eine hübsche Kirche und zwei Denkmäler und machten uns wieder auf den Rückweg zum Campingplatz.
Dieser Tag war deutlich ruhiger, aber das brauchten wir alle heute auch.
Am 29. Juli 2025 begrüßte uns der Tag endlich wieder mit Sonnenstrahlen, wir konnten es kaum glauben.
Also fix für die Wanderung entschieden, die wir in dieser Gegend unbedingt erleben wollten: The Two Lairigs. Sie führt zwischen Glen Coe and Glen Etive durch die beiden Gebirgspässe Eilde und Gartain. Diese Wanderung fing einfach an, der Weg war gut zu gehen und die sanfte Steigung merkten wir kaum.
Da das Gelände neben dem Wanderweg recht flach und der Weg selbst kaum frequentiert war, konnten Barky und Doria nach kurzer Zeit wieder ohne Leine laufen.
Der Wanderweg führte uns meistens direkt am Fluss entlang und ab und zu mussten wir kleine Zulaufs-Bäche und auch einmal den Fluss selbst überqueren.
Wir arbeiteten uns Stück für Stück den Weg hinauf.
Endlich erreichten wir die erste kleine Kuppe. Auch hier fühlten wir uns wieder wie kleine Hobbits auf Ringmission. Die Highlands wirkten einfach unglaublich ergreifend und beindruckten mich wieder so sehr, dass ich vor Glücksgefühl überschwappte und ein paar Tränchen vergoss. Was für eine wundervolle Chance, dieses faszinierende Land bereisen zu dürfen! Meine Seele fühlte sich wie zuhause angekommen!
Der letzte Schlenker, der uns fast bis hinunter ins Glen Etive führte, war für uns sehr herausfordernd. Es ging von über 500 Höhenmetern durch einen Farn-Dschungel bis auf 140 Höhenmeter steil hinunter und nach einer super matschigen Passage auf über 500 genauso steil wieder rauf. Barky und Doria verstanden gar nicht, warum wir für den Aufstieg so lange brauchten.
Danach brauchten wir dringend eine Pause! Belohnt wurden wir dann aber für einen sehr stimmungsvollen Blick aufs Glen Etive.
Nachdem wir endlich oben auf dem zweiten Gebirgspass angekommen waren, wurde der Weg wieder leichter.
Allerdings mussten wir zur Überquerung der Zwischenbäche sehr oft steinige „Treppen“ hinunter- und anschließend wieder raufklettern. Dieses Phänomen bescherte uns am Ende der Wanderung über 1.200 Höhenmeter – definitiv etwas viel für unser Fitnesslevel.
Doch die wunderschöne Landschaft belohnte uns für unsere Mühen und auch wenn sich der Rückweg etwas zog, wollte ich den Blick auf die Berge nicht missen.
Selbst die letzten Kilometer auf der Old Military Road beeinträchtigten unsere gute Laune nicht, obwohl Tanja mit dem kompletten Schuh im Modder versank. Trotzdem waren wir froh, nach neun Stunden wieder den Parkplatz zu erreichen. Dort unterhielten wir uns noch mit einem Local, der diese Wanderung für den nächsten Tag geplant hatte und von uns wissen wollte, wie sie uns gefallen hat.
Am Ende haben wir festgestellt, dass die Geodaten nicht mit der Wanderbeschreibung übereinstimmten, denn wir hätten vor dem Farn den Weg nach links abkürzen können. So sind wir statt 15 Kilometern mit 500 Höhenmetern knapp 18 Kilometer mit gut 1.200 Höhenmetern gewandert und haben nur dezente 3 Stunden länger gebraucht als vermutet. Doch wir nahmen es mit Humor.
So haben wir uns Schottland vorgestellt – mitten durch die eindrucksvollen Highlands zu wandern und das Gefühl von Ehrfurcht und Ergriffenheit zu spüren und sich im schönen Sinn „klein“ zu fühlen. Barky und Doria haben diese sehr lange und Trittsicherheit fordernde Wanderung hervorragend gemeistert und Barky hatte am Ende noch so viel Energie, dass er nach Mäusen suchen wollte. Faszinierend, wie toll die Kromis als Wanderbegleiter geeignet und auch körperlich und geistig in der Lage dazu sind!
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