Schottland-Urlaub Teil 6 – Luss & Oak Tree Inn

Am 19. Juli 2025 haben wir uns entschieden, unseren letzten Tag am Loch Lomond mit einem gemütlichen Bummel durchs Dörfchen Luss ausklingen zu lassen, einem niedlichen kleinen Dorf auf der anderen Seite des Loch Lomond.

Auch in Luss erkundeten wir den alten Friedhof rund um die Luss Parish Church.

Von deren Innern waren wir ganz verzückt. Der Dachstuhl erinnert an den Schiffsbau.

So schön gestaltete Kirchenfenster haben wir selten gesehen. Faszinierend, wie toll alles gepflegt und instand gehalten wird. Ein wunderschöner kleiner Ort.

Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir wieder zum Campingplatz zurück.

Zum Abschluss dieser Woche kehrten wir zum Abendessen ins Oak Tree Inn ein. Eine urige Gaststätte voller alter Wanduhren und alter Deko, Stühle mit Eisenbeschlägen und einer alten Kaminwand. Wir fühlten uns nicht nur versetzt in alte Zeiten, das Essen war absolut fantastisch. Wir haben zum ersten Mal eine kleine Portion Haggis probiert und als Hauptgang jeder einen unterschiedlichen Pie gegessen. Ganz hervorragende Küche, sehr freundliche und aufmerksame Bedienung – ein rundum gelungener Abschluss dieser schönen Woche.

Auf dem Parkplatz entdeckten wir noch eine sehr anschauliche Erklärung des Unterschieds zwischen den Highlands und den Lowlands:

Die Highlands bestehen aus wasserundurchlässigem Schiefer und die Lowlands aus wasserdurchlässigem Sandstein.

Was für eine wundervolle erste Urlaubswoche. Insgesamt sind wir ca. 45 Kilometer gewandert und sind jetzt schon von Land und Menschen begeistert. Morgen geht unsere Reise weiter zur Isle of Skye und wir freuen uns, wenn ihr weiter dabei bleibt.

46. Kromi-Do-Runde

Ausgerechnet zur Kromiwanderung mit dem größten Anteil an Ruhrkromis am 19. Juli 2025 waren wir aufgrund unseres Schottland-Urlaubs nicht persönlich dabei, wurden aber würdig von Nina und Jana vertreten.

Mit dabei waren:
Aarany vom Süggelbach
Aiello von der Ruhrhalbinsel
Asha von der Ruhrhalbinsel
Basima vom glatten Kiesel
Bebba vom wilden Zimt
Casia von der Ruhrhalbinsel
Eevee von der Ruhrhalbinsel

v.l.n.r.: Aarany, Aiello, Basima, Eevee, Casia, Asha & Bebba

In Dortmund war es schwül und sehr warm, so dass der Weg ausschließlich durch den schattigen Wald führte.

Da war die Abkühlung im Teich gerade passend.

Anschließend ließen es sich alle noch bei Kaffee & Kuchen gut gehen.

Wir freuen uns schon, wenn wir auf der nächsten Wanderung wieder mit dabei sind!

Schottland-Urlaub Teil 5 – Creag an Tuirc, Balquhidder

Während Stefan am 18. Juli 2025 früh eine Runde Golf spielte, kümmerte ich mich um die Hunde und Wäsche. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann zum Grab von Rob Roy.

Die Hunde warteten im Auto, während wir den alten Friedhof und die wunderschöne Balquhidder Parish Church betrachteten. Wir durften sogar hinein und haben uns in ein dort ausliegendes Gästebuch eingetragen.

Beim Anblick dieser alten Grabsteine durchströmte mich Ehrfurcht, schließlich ist das alles echt und nicht künstlich für die Touristen inszeniert. Ich finde solche Orte mystisch und fühle mich in alte Zeiten hineinversetzt. Diesen Ort hatten wir ganz für uns allein.

Von der Kirche aus startete der Wanderweg hinauf auf den alten Versammlungsplatz des Clans MacLaren. Es fühlte sich ein bisschen an, als wandert man zu einem verwunschenen Ort voller Magie.

Dort oben genossen wir auf der Bank sitzend eine fantastische Aussicht über den Loch Voil mit den Highlands im Hintergrund.

Stefan ließ die Drohne wieder fliegen und anschließend gingen wir den gleichen Weg zurück. Kurz vor Ende des Weges folgten wir noch einer Gabelung zu einem sehr idyllischen Wasserfall und verbrachten dort noch etwas Zeit.

Diese recht kurze und einfache Wanderung gefiel mir neben dem Conic Hill bisher am besten. Ich liebe solch verwunschene Orte, die frühere Jahrhunderte wieder aufleben lassen. Sie machen Geschichte lebendig!

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