Schottland-Urlaub Teil 15 – Glenfinnan-Viaduct

Während Stefan am Morgen des 28. Juli 202e5 eine Runde Golfspielen war, startete mein Tag mit den Hunden sehr gemütlich.

Der Wettergott hatte mittags ein Einsehen mit uns und so fuhren wir wie geplant zum Glenfinnan-Viaduct. Leider waren schon alle Parkplätze gesperrt, so parkten wir am Glenfinnan House Hotel. Die identischen Parkgebühren wurde beim Verzehr des Outdoor-Barbecues angerechnet. So genossen wir einen frisch gegrillten Cheeseburger im idyllischen Hotel-Park bei leiser Dudelsack-Musik im Hintergrund und Blick auf den Loch Shiel.

Frisch gestärkt passierten wir die St. Mary & St. Finnan Church und trafen schnell auf den Glenfinnan-Viaduct-Trail.

Uns begegneten einige mit Griffindor-Schals bekleidete Kinder, denn dies war DER Pilgerort für Harry Potter Fans, fuhr doch der Zug in den Filmen über dieses Viadukt. Ich fand sie süß, wie sie uns mit leuchtenden Augen glücklich entgegen hopsten. Wir wanderten den Trail und hielten währenddessen schon gezielt Ausschau nach möglichst guten Fotospots, denn auch wir wollten uns dieses Schauspiel nicht entgehen lassen.

Ein besonderer Punkt auf dem Wanderweg war der Coin Tree. Es ist ein alter Brauch, eine Münze in den Baum zu schlagen, damit ein Wunsch erfüllt wird. Wir haben lieber unsere beiden Hunde draufgesetzt – und auch wieder mitgenommen – der Urlaub hier in Schottland machte uns ja quasi wunschlos glücklich!

Der Wanderweg gab immer wieder Blicke aus unterschiedlichsten Winkeln auf das imposante Viadukt frei. Ich war schon ohne den Zug ganz beeindruckt.

Nicht zu vergessen die Aussicht auf den Loch Shiel und das Glenfinnan Monument, wir besuchten diesen Ort später noch.

Der Weg führte uns weiter zum Glenfinnan-Bahnhof und direkt an der Kirche vorbei. Unten angekommen entschieden wir uns für einen der ersten Fotospots.

Die restliche Wartezeit vertrieben wir uns beim Gespräch mit einer sympathischen Engländerin. Und dann war es soweit, wir hörten das Horn des Jacobite-Steam-Train, der mit einer prächtigen Dampfwolke über das Viadukt ratterte. Ich fand es toll, ihn in echt zu sehen, auch wenn das Schauspiel nach einer Minute schon vorbei war.

Während alle anderen Touristen den Ort verließen, spazierten wir noch auf die andere Seite zum Glenfinnan Monument, der Statue von Bonnie Prince Charlie, der dort zum Jakobitenaufstand aufgerufen hatte. Mal wieder ein so geschichtsträchtiger Ort, der nicht nur wunderschön anzuschauen ist, sondern auch nachdenklich machte.

Wir genossen die Aussicht auf den Loch Shiel ganz alleine und Doria und Barky planschten ein wenig im Wasser herum, während Stefan noch Drohnenaufnahmen vom Monument und dem Loch machte.

Wir kehrten zum Auto zurück, kamen wieder an der schönen Kirche vorbei und genossen den restlichen Abend am Campingplatz.

In den nächsten Tagen sollte das Wetter nochmal etwas freundlicher werden, wobei wir heute schon froh darüber waren, einen trockenen Tag erwischt zu haben!

Schottland-Urlaub Teil 14 – Glencoe

In unserer zweiten Urlaubswoche sind wir ca. 30 Kilometer gewandert bzw. umherspaziert. Die Isle of Skye verabschiedete uns bei Regenwetter und ganz schön vielen Midges. Wären wir heute nicht abgereist, wären vermutlich unsere Kopfnetze zum ersten Mal in Einsatz gekommen.

Die Fahrt verlief unspektakulär, allerdings ist uns heute aufgefallen, dass – bedingt durch die Regenfälle der letzten Tage – aus den Bergen deutlich mehr Wasser herabfloss, was wunderschön anzuschauen war.

Am Campingplatz angekommen richteten wir Henriette aus und drehten erstmal eine Hunderunde.

Unterwegs entdeckten wir eine kleine Ruine und betrachteten ansonsten fasziniert die Berge. Hier werden wir sicher noch sehr schöne Tage und Wanderungen erleben und es soll auch wieder trockener werden.

Wir freuen uns, wenn ihr weiter dabei bleibt

Schottland-Urlaub Teil 13 – Neist Point Lighthouse

Am 26. Juli 2025 starteten wir wieder gemütlich in den Tag, ließen erste Regenschauer abziehen und steuerten dann unser Ziel für den Mittag an. Über (nur in Erzählungen gefürchtete) Singletrack-Roads ging es zum Neist Point Lighthouse. Die meisten Autofahrer sind hier wirklich sehr umsichtig und es gibt immer genug Ausweichbuchten, lasst euch davon also keine Angst machen!

Wir parkten mit vielen anderen Touristen am gekennzeichneten Straßenrand und genossen erstmal die traumhafte Aussicht auf die Bucht.

Der Weg zum Leuchtturm war nicht zu verfehlen und führte über richtige Treppen/Schräge und war an den steilen Stellen mit einem Geländer versehen und dadurch sehr einfach begehbar.

Unterwegs hielten wir immer wieder an und bestaunten fasziniert diese wunderbare Aussicht und die imposanten Felsformationen – begleitet vom Kreischen der Möwen und dem Rauschen der Brandung, die gegen die Felsen rollte.

Erst nach einigen Kurven zeigte sich uns der Leuchtturm ganz am Ende dieser besonders aufregend geformten Landzunge.

Wir erkundeten den Rest der Landzunge und stellten fest, dass sich die Leute auf dem ganzen Terrain sehr gut verteilten, so dass wir immer noch ungestört die Augenblickliche genießen konnten.

Auf dem Rückweg bogen wir noch zu einem weiteren Aussichtspunkt ab und bestaunten den Neist Point noch komplett von der Seite, bevor wir wieder zum Campingplatz zurückkehrten.

Ein wunderschöner Abschluss unserer Zeit auf der Isle of Skye – der „Misty Isle“. Jetzt haben wir fast alles zusammengeräumt, Stefans kaputte Schnürsenkel notdürftig ersetzt und entspannen uns nun, während draußen Regen und Wind um die Wette gegen Henriette klatschen und pfeifen.

Morgen früh fahren wir weiter ins Glencoe, dem letzten Teil unserer Reise.

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