Herbstferien im Schwarzwald Teil 1 – Anfahrt, Triberger Wasserfälle und Blindensee

Vom 10.-16. Oktober 2022 führte uns unser Campingurlaub ins Lynx-Camp nach Schönwald im Schwarzwald. Die Anfahrt von 9 Stunden war tatsächlich weniger langatmig als erwartet, Barky und Doria verschliefen die meiste Zeit entspannt in ihrer Box im Kofferraum.

Wie wir auf die Idee kamen, so weit zu reisen? Wir schauten uns Bilder von schönen Orten innerhalb von Deutschland an und ich stellte fest, es muss nicht immer Meer sein, tatsächlich gefallen mir die bewaldeten Berge sehr gut. Die Triberger Wasserfälle wollte ich unbedingt mal sehen. Also recherchierten wir die Campingplätze in der näheren Umgebung und fanden das Lynx-Camp, einen kleinen Campingplatz, der total liebevoll gestaltet, urig, gemütlich, gastfreundlich und sehr hundefreundlich war. Wir fühlten uns dort sehr willkommen.

Am zweiten Tag wanderten wir direkt vom Campingplatz aus zu den Triberger Wasserfällen. Ganz ohne Wasser geht’s dann einfach doch nicht… Es war traumhaft schön.

Am dritten Tag erwachten wir bei traumhaftem Wetter – T-Shirt im Oktober, das war kein Vergleich zu unserem letzten Herbst-Urlaub auf Texel. Stefan, Nina und ich wanderten die nächste Runde – Jana wollte lieber in der Henriette entspannen. Mal wieder ging es nicht ohne Wasser, Barky fand jeden noch so kleinen Fluss.

Während ich ganz fasziniert die Natur und das Moos im Wald bestaunte, fühlte sich Nina mit ihrem Wanderstock wie ein Schwarzwald Madl. Wir genossen die wunderschöne Idylle inkl. Kuhglockengebimmel und Stefan behielt mit dem Handy stets den Überblick über unsere Wanderroute.

Rund um den Blindensee ging es auf einem Holzpfad. Zum Glück konnten wir am See etwas Pause machen, uns qualmten nach einiger Zeit ganz schön die Füße.

Die Wanderung führte uns durch den Wald zurück und wir waren froh, uns im Schatten etwas abkühlen zu können.

Zum Abschluss der Wanderung – nur ca. zwei Kilometer vom Campingplatz entfernt – kehrten wir zu kühlen Getränken und einer Brotzeit im Rainertonishof ein.


Eins war uns direkt klar – morgen gibt’s Muskelkater…

13. Kromi-DO-Wanderung

Am 8. Oktober 2022 feierten wir 1-jähriges Jubiläum unserer Kromi-DO-Wanderung.

Mit dabei waren:

Aiko-Pepper vom Muttentaler Bach (ein rauhaariger Kromi)
Anthony vom Großberg Weisenau
Barky von der Ruhrhalbinsel
Casia von der Ruhrhalbinsel
Denji von der Ruhrhalbinsel
Doria von der Ruhrhalbinsel

Das Treffen von vier Rüden und zwei Hündinnen war erstaunlich friedlich und harmonisch.

Zuchtstätten-Abnahme des RZV

Auf den 12. August 2022 fieberten wir lange hin – an dem Tag sollte sich herausstellen, ob wir uns gut auf unser Zuchtvorhaben vorbereitet hatten und zuhause alles gut durchdacht hatten. An dem Tag kam unsere Zuchtwartin vom Rassezuchtverein der Kromfohrländer (RZV) und begutachtete unser Zuhause und den Garten im Rahmen der Zuchtstätten-Abnahme. Dies ist eine der Voraussetzungen, um offiziell als Züchter beim RZV und unter dem VDH/FCI als Züchter registriert zu werden.

Wir begrüßten Jutta und setzten uns ins Esszimmer. Nach einem kurzen Smalltalk, schaute sie sich unsere Hunde Barky und Doria an und besprach mit uns ihren Besuch.

Wir klärten einige Formalitäten (Zwingerbuch, Zuchtordnung etc.), anschließend zeigten wir ihr das Wohnzimmer – dort soll später die Wurfbox im Welpengehege aufgebaut werden. Die Wurfbox werden wir Ende 2023 selbst bauen.

Einer von uns kann während der Zeit der Aufzucht auf dem Sofa übernachten und Doria bekommt jederzeit Rückzugsmöglichkeiten, damit sie sich zwischendurch immer kleine Pausenzeiten nehmen kann. Unser Wohnzimmer ist recht offen, so bekommen die Welpen von Geburt an unseren kompletten Lebensalltag mit, hören normale Geräusche im Haushalt (Staubsauger, Fön, Kaffeevollautomat, Mixer etc.) und haben in den ersten Wochen genug Platz, um das Gehege Stück für Stück zu erobern.

Später können wir mit den Welpen von der Küche aus in den Wintergarten und von dort nach draußen in den Garten gehen. Eine kleine Stufe polstern wir mit einem dicken Kissen ab und im Garten zäunen wir einen Bereich sicher ab (inkl. Schutz von oben, damit sich keine Greifvögel die Welpen schnappen können).

Die Welpen lernen unterschiedliche Untergründe kennen (Stoffunterlage, PVC, Laminat, Fliesen, Steine, Gras, etwas Sand) und erobern Tag für Tag mehr von ihrer Umgebung. Später werden wir auch mit ihnen Auto fahren üben und sie lernen erste Besuche beim Tierarzt kennen. Impfungen, Wurmkuren und der Registrierungs-Chip stehen später natürlich auch auf dem Programm und kurz bevor sie zu ihren neuen Familien ziehen, wird die Wurfabnahme vom RZV stattfinden, da wird jeder Welpe einzeln begutachtet, abgetastet und alles wird dokumentiert.

Nach unserer Begehung von Haus und Garten gab Jutta uns noch einige Buchtipps zwecks Listen für Ausstattung und Informationen zu Geburt und Aufzucht.

Wir freuen uns, dass unsere Zuchtstätte und die Aufzuchtbedingungen die Forderungen der Zuchtordnung uneingeschränkt erfüllen. Nach dieser erfolgreichen Zuchtstätten-Abnahme wird nun unser Zwingername „vom Süggelbach“ beantragt und wir sind sehr glücklich und zufrieden, dass sich unsere intensiven Vorbereitungen bezahlt gemacht haben.

Ein großer Dank gilt hier insbesondere unserer Züchterin Astrid Hildebrandt, die uns seit 2016 immer mit Rat und Tat zur Seite steht und natürlich auch allen befreundeten Züchtern aus der großen Ruhrkromi-Familie und dem RZV.

Verified by MonsterInsights