Sommerurlaub im Oktober – Texel 2018

In den Herbstferien 2018 besuchten wir wieder unsere Lieblingsinsel Texel. Nirgendwo anders fühle ich diese Weite und geistige Ruhe. Ich bin so dankbar, den Tipp bekommen zu haben, mit Hund Urlaub auf Texel zu machen, dass ich gar nicht mehr woanders hinfahren möchte. Ich bin süchtig nach Meer.

Die Kromi-Welt ist sehr gut vernetzt, sowohl die Züchter als auch die Besitzer tauschen sich untereinander aus, sowohl privat, als auch auf Stammtischen oder in Facebook-Gruppen. So lernten wir Monika in einer Kromi-Gruppe auf Facebook kennen. Sie ist dort vertreten mit ihrer Mischlingshündin Panka, die einem Kromi zum Verwechseln ähnlich sieht. Als wir feststellten, dass wir zeitgleich auf Texel Urlaub machen, verabredeten wir uns zu einem ausgiebigen Spaziergang am Meer.

So lernten wir Monika, Hansjürgen und die liebe Panke nun auch persönlich kennen. Panka und Barky verstanden sich auf Anhieb sehr gut und auch wir Menschen waren uns sofort sympatisch.

Auf unserem Spaziergang gab es genügend Beschäftigung für die Hunde. Leckerchen finden am Paal…

… oder posieren am Steg nach Vlieland…

Zwischen unserer jüngeren Tochter Jana und Panka entwickelte sich in der kurzen Zeit eine innige Verbindung – die beiden wollten gar nicht mehr ohne einander sein.

Zum Ausklang des Spaziergangs kehrten wir am Paalrestaurant ein und entspannten bei Kakao und Kaffee.

Das war ein wunderschöner Tag und wir freuen uns, dass wir euch kennenlernen durften.


Der Oktober 2018 auf Texel fühlte sich fast an wie ein Sommerurlaub. Wir konnten bei strahlendem Sonnenschein im T-Shirt herumlaufen, obwohl wir mental quasi die Winterjacken einpacken wollten – ein Herbst auf der Insel – da stellten wir uns vorher Sturm, Wind und Regen vor.

Deshalb genossen wir fast täglich den Spaziergang am Meer – zu Fuß vom Landalpark Sluftervallei waren wir in ca. 20 Minuten durch die Dünen am Strand.

Wir sind in der Ferienzeit auf Texel bisher immer sehr beeindruckt davon, wie gut sich die Urlauber auf der Insel verteilen. Geht man an den Strandübergängen ein Stück weiter nach rechts oder links, schon hat man das Gefühl, die Insel gehört einem ganz allein. Das sorgt natürlich für die gewünschte Erholung, die ich bisher nirgendwo anders auf diese Art erleben durfte.

Einer meiner absoluten Lieblingsplätze ist der Strand rund um den Leuchtturm im Norden Texels. Hier bewege ich mich im völligen Einklang mit der Natur, anderen Menschen und auch Hunden können wir problemlos ausweichen und jeglicher Stress fällt von mir ab.

An einem Nachmittag hatte meine Familie keine Lust, mich auf meiner Wanderung zu begleiten, also machte ich mich alleine mit Barky auf den Weg, dem Meer zu lauschen und den Sand zwischen den Zehen zu spüren.

Inzwischen ist Barky meistens recht aufgeregt, wenn es an den Strand geht, weil dann meistens dort gespielt und apportiert wird. Trotzdem beruhigte er sich natürlich auch wieder, folgte mir bedingungslos überall hin und hielt seine Nase in die salzige Seeluft. Auch er genoss die gemeinsame intensive Zeit.


An anderen Tagen entspannten wir uns einfach in unserem gemütlichen Chalet und freuten uns, den Alltagsstress und Termindruck hinter uns zu lassen und einfach mal nur WIR zu sein.

Das war mit Sicherheit auch diesmal wieder nicht der letzte Urlaub auf Texel – es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man wieder zurück kommen darf.

Dortmunder Kromi-Spaziergang am Horstmarer See in Lünen

Am 8. Oktober 2018 waren wir am Horstmarer See in Lünen unterwegs und hatten viel Spaß.

Die Kromis Arya von der Florenburg, Ameli, Barky und Cora (alle von der Ruhrhalbinsel) und best of Kromi-Kumpel Günni entdeckten den See und die schöne Gegend drumherum.

Unterwegs konnten wir uns nicht verkneifen, ein rebellisches Foto zu machen. Diese Tiere sind nicht einfach nur Hunde. Sie sind Familienmitglieder, herzerfrischende, stimmungsaufhellende Wesen, die uns mit ihrer Art und ihrem Gemüt einfach nur das Herz erwärmen.

Nach einem kleinen Spaziergang kamen wir dann an einer etwas abgelegeneren Stelle an, an der es keine Hunde-Verbotssschilder gab und dort testeten die Hunde eher vorsichtig das Wasser.

Cora, Ameli und Barky

Günni, Barky und Cora

Barky ging nur immer soweit ins Wasser, dass die Pfoten noch Boden berührten. Für seine Verhältnisse war er da schon sehr mutig.

 

Arya zeigte ihren für sie so typischen Erdmännchen-Trick – für ein paar Leckerchen muss man sich doch mal richtig ins Zeug legen…

Weniger elegant, aber mit sehr viel Spaß wälzten sich Günni und Barky derweil im Sand und Cora schaute mal, wie tief man denn so buddeln kann – richtige Erdferkel, die Kromis.

Bei herrlichem Sonnenschein zeigten sich Barky, Ameli und Arya von ihrer schönsten Seite – wie kann man solche Hunde nicht abgöttisch lieben?

Herzlichen Dank für eure Begleitung, es war ein rundum entspannter und gelungener Spaziergang.

HD-Röntgen – oder Helden in Strumpfhosen

Not macht erfinderisch…

Barky war am 13. September 2018 beim HD-Röntgen. Da er in der Zucht eingesetzt werden sollte (inzwischen steht er nicht mehr als Deckrüde zur Verfügung!), wollten wir gerne bestmögliche Aufklärung über seine Gesundheit. Die Röntgenuntersuchung ist zwar beim RZV keine Pflichtuntersuchung, aber wir wollten für uns auf Nummer sicher gehen.

Bei einer Röntgenuntersuchung der Hüften muss der Hund ganz ruhig auf dem Rücken liegen und die Beine werden in einem bestimmten Winkel gehalten. Deshalb erhält der Hund eine leichte Narkose.

Nachdem Barky die Stelle an der Vorderpfote, an der die Kanüle für die Narkose saß, etwas wundgeleckt hatte und einen Verband richtig blöd fand, haben wir ihm nun eine wunderhübsche Hose verpasst…

Man nehme eine alte Kinderstrumpfhose, schneide den Schritt auf, damit der Hundekopf hindurchpasst, schneide die Füße ab, damit der Hund auf seinen eigenen Pfoten laufen kann und zack – fertig ist der Leckschutz, der locker genug sitzt und auch etwas Luft an die Stelle lässt.

Barky sah zwar nicht ganz glücklich aus, aber Not macht eben erfinderisch und nach wenigen Tagen konnte er auch wieder ohne Strumpfhose herumlaufen und alles war wunderbar verheilt.

Ich persönlich finde ja, einen hübschen Hund entstellt gar nichts…

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