Schottland-Urlaub Teil 4 – Bracklinn Falls, Callander

Da es am Nachmittag des 17. Juli 2025 wieder regnen sollte, machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf zur Wanderung zu den Bracklinn Falls im Loch Lomond & The Trossachs Nationalpark.

Der Weg führte uns erst durch einen Laubwald und die Hunde durften frei laufen.

Nach kurzer Zeit begegneten uns zwei Ranger des Nationalparks, wir hielten ein kleines Pläuschchen und sie gaben uns noch einen Tipp, wo eine geeignete Stelle sei, wo die Hunde ins Wasser können. Mal wieder begeisterte uns die schottische Freundlichkeit!

Und dann hörten wir den Wasserfall auch schon. Sicherheitshalber leinten wir die Hunde an, wenn Barky Wasser sieht, möchte er ja am liebsten immer rein und das war hier zu gefährlich.

Stefan kletterte in sicherem Gelände für die besten Fotostops herum, während Barky und Doria ganz genau beobachteten, wo sich Herrchen da herumtreibt.

Nach einigen Fotos und einem kleinen Drohnenflug wurde es bald voller, wir wanderten weiter und erhaschten noch von anderen Stellen einen Blick auf die Bracklinn Falls.

Der Weg stieg nun recht steil an und führte nun durch einen Nadelwald hinauf auf ein wunderschönes Highland-Panorama. Auch hier ließ Stefan die Drohne nochmal über das Tal fliegen, bis auch hier einige Wander-Grüppchen ankamen.

Anschließend ging es fast nur noch bergab, allerdings recht lange auf einer Singletrack-Road entlang. Zum Glück fuhren nur sehr wenige Autos hier entlang.

Diese Wanderung war deutlich stärker frequentiert als die gestrige, aber auch sehr viel abwechslungsreicher. Immer wieder wechselte die Landschaft und die Wege waren mal übersät von Tannennadeln, mal etwas steinig und mal typischer Waldboden. Die Hunde planschten nicht im Wasser, denn sobald wir länger stehenblieben, schwirrten die Bremsen um uns herum.

Insgesamt hat uns dieser Teil des Loch Lomond & the Trossachs Nationalpark sehr gut gefallen!

Schottland-Urlaub Teil 3 – Kinlochard and the Crannog

Am 16. Juli 2025 begrüßte uns der Tag mit Sonnenschein. Nach kurzem Morgen-Gassi schnell feuchte Wäsche und Schuhe von gestern rausgehängt und gefrühstückt. Danach gab’s eine Servicerunde (Spülen, Klo und Wasser auffüllen). Anschließend machten wir uns auf zur 12,4 Kilometer langen Wanderung „Kinlochard and the Crannog“ im Loch Lomond & The Trossachs Nationalpark.

Der recht steinige Weg führte uns durch verwunschene Wälder voller Moos, kleiner Bäche und umgestürzter Bäume.

Nach einer Weile kamen wir an den Loch Ard und genossen die wunderschöne Aussicht ganz alleine. Barky und Doria kühlten sich die Pfoten etwas ab, während wir wieder ganz ergriffen von diesem wundervollen Fleckchen Erde waren.

Was für eine besondere Stimmung und ein seltenes Bild, dass Doria mal ganz ruhig und neugierig das Wasser erkundete.

Der Weg führte uns weiter um den Loch Ard herum und wir entdeckten immer wieder Schottlands Nationalpflanze, die Distel am Wegesrand.

Nach etwa acht Kilometern picknickten wir mit wunderschöner Aussicht auf den See und die Berge im Hintergrund.

Das einzige Geräusch war das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen und Hummeln. Was für eine herrliche Ruhe!

Auch Barky und Doria genossen die kleine Pause.

Die letzten Kilometer gingen schnell vorbei und nach guten vier Stunden waren wir wieder zurück am Parkplatz.

Diese Wanderung war recht unspektakulär und stellenweise etwas eintönig, aber die schönen Blicke auf den See glichen das wieder aus. Dies war kein typischer Touristen-Hot-Spot, auf der ganzen Strecke begegneten uns keine zehn Personen und Barky und Doria konnten die ganze Wanderung im Freilauf genießen.

Schottland-Urlaub Teil 2 – Wanderung auf den Conic Hill

Am 15. Juli 2025 starteten wir nach der langen Anreise erstmal mit einem Spaziergang am Loch Lomond und einem Frühstück gemütlich in den Tag.

Motiviert entschlossen uns dann, den Conic Hill zu erklimmen, denn wir wollten Schottland ja viel zu Fuß erkunden. Tanja hatte etwas Respekt vor den 300 Höhenmetern, aber es haben schon so viele Leute geschafft, wir mussten ja keine Zeitangaben einhalten.

Auf etwa halber Strecke machten wir eine kurze Trinkpause und betrachteten das Panorama. Wir merkten schnell, dass sich die Mühe des Aufstiegs lohnen würde!

Die Wolkenwand sahen wir auch und waren der Meinung, die Regenmäntel für die Hunde könnten wir ruhig im Rucksack lassen. Ihr ahnt es schon, auf dem Rückweg waren wir bis auf die Unterhosen nass. Oben angekommen genossen wir die wunderschöne und eindrucksvolle Aussicht.

Der Wind pfiff uns heftig um die Ohren und inzwischen regnete es ordentlich, aber wir waren einfach glücklich.

Bald machten wir uns zufrieden wieder auf den identischen Rückweg, vorbei an den Schafen…

… abwärts über die „Treppe“. Wir waren froh über unsere Wanderstöcke, so war der Weg gut zu bewältigen. Auf den Bildern sieht der Weg echt harmlos aus, aber in echt wirkte es sehr viel steiler und dadurch auch nicht so locker und entspannt zu laufen.

Das Ende des Wegs führte uns wieder durch den Wald zurück zum Parkplatz.

Die eigenen Gedanken schränken uns oft ein, es lohnt sich, sie über Board zu werfen. Die Wanderung war geschafft und gar nicht so schlimm, wie Tanja es sich vorgestellt hatte.

Great things never came from comfort zones!

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