Barkys Lieblingsrunde

Nach meiner Arbeit im Büro von SMF freut Barky sich immer ganz besonders über unseren anstehenden nachmittäglichen Spaziergang. Meistens drehen wir dabei unsere Lieblingsrunde durch das nahe gelegene Feld, das von der Brechtener Straße ab geht.

Im Feld kann Barky toben, seiner Frisbee nachjagen und darf ohne Leine laufen. Regelmäßig treffen wir hier auch auf andere Hunde, aber manchmal haben wir dieses tolle Fleckchen ganz für uns.

Ein einfacher Rundweg dauert eine gute halbe Stunde, so dass wir wieder pünktlich zuhause sind, bevor die Kinder aus der Schule kommen bzw. von dort abgeholt werden müssen.

Biegt man an der ein oder anderen Stelle etwas anders ab, ist man locker über eine Stunde unterwegs, wir könnten hier also auch gut mal mit unserem Dortmunder Kromi-Spaziergang ein etwas größeres Ründchen drehen, wenn ihr mögt.

Barky & Günni – zwei Kumpel auf acht Pfoten

Freunde von uns haben im August den kleinen Mischling Günni zu sich geholt, der am gleichen Tag geboren ist wie Barky.

Die beiden kennen sich von klein auf, Günni besucht uns regelmäßig. Zur Begrüßung wird jedesmal ordentlich beschnuppert und gespielt.

Manchmal müssen wir die beiden zu Spielpausen zwingen, indem wir beide anleinen und auseinander halten. Dieser Abend wer der erste, an dem die beiden Pubertiere von selbst Pausen machten oder wir sie ohne Leine an verschiedenen Plätzen ablegen konnten.

Manchmal wirkte es, als heckten die beiden etwas aus.

Sogar leckere Ochsenziemer wurden mit Günni geteilt, das ist eben eine echte Männerfreundschaft.

Noch besser gefiel den beiden natürlich, dass jeder sein eigenes Leckerchen hatte.

Nach einigen Stunden konnten wir Barky und Günni ihre Müdigkeit deutlich ansehen.

Nach Günnis Besuch zog Barky sich in sein Körbchen zurück.

3. Dortmunder Kromi-Spaziergang

Zum dritten Dortmunder Kromi-Spaziergang im Süggelwald in Brechten haben wir uns mal eben verdoppelt.

Mit dabei waren Barky und Ameli (beide von der Ruhrhalbinsel), deren Tante Cleene vom glatten Kiesel und Freundin Arya von der Florenburg mit Leinenhaltern.

Nach einer recht stürmischen Begrüßung am Minigolfplatz wurde gemeinsam getobt und geschnuppert. Cleene und Arya klärten einmal kurz, wer die Chefin ist, von da an war es eine sehr harmonische Hundegruppe.

Die Kommunikation der Hunde untereinander konnten wir wunderbar beobachten, wir stellten fest, dass die Kromfohrländer hervorragend zu lesen sind, weil sie sehr eindeutig kommunizieren. Das sensible Wesen der Kromis zeigten die Hunde auch untereinander, sie achteten gut auf Ansagen vom jeweils anderen Hund und reagierten entsprechend.

Nach dem Workshop zum Thema Hunde-Kommunikation bei der Pfötchenuni konnte ich nun sehr gut erkennen, mit welchen Feinheiten die Hunde miteinander kommunizieren und wie geschickt sie Konflikten aus dem Weg gehen. Das war eine tolle Erfahrung, das Gelernte in so einer Gruppe mal anzuwenden bzw. so viel erkennen zu können.

Besonders lustig fanden wir die Begegnung mit dem größeren und älteren Rüden Meddox in Begleitung seiner joggenden Leinenhalterin. Während er bei der ersten Begegnung noch sehr überfordert mit unseren vier quirligen Hunden schien und ganz ruhig abwartete, bis wir an ihm vorbeigegangen waren, konnte er bei der zweiten Begegnung dem Charme der drei Hündinnen nicht widerstehen. Mächtig interessiert aber doch höflich zurückhaltend wollte er sich gar nicht mehr von unserer Gruppe trennen. Da musste das Frauchen eine sportliche Zwangspause einlegen, bis sie ihren hübschen Kerl (auf dem Foto hinter dem Baum versteckt) irgendwann dann doch zurückgerufen bekam.

Nach ca. 1,5 Stunden Rennen, Toben, Balancieren und Schnüffeln…

… erreichten wir unseren Ausgangspunkt und waren verwundert, wie schnell die Zeit vergangen war. Nicht nur die Hunde, auch wir Menschen haben uns auf Anhieb toll verstanden und waren uns schnell einig, dass der Dortmunder Kromi-Spaziergang auf jeden Fall regelmäßig stattfinden sollte. Darüber freute ich mich besonders, denn es ist immer aufregend, eine Sache neu zu beginnen, man weiß ja nie, wie es so angenommen wird.

Zuhause angekommen vernichteten wir noch schnell eine Zecke, die auf Barkys Kopf krabbelte und sich glücklicherweise noch nicht festgebissen hatte – den Hund nach Spaziergängen gründlich abzusuchen ist also ab jetzt wieder Pflicht!!!

Den Rest des Abends verarbeitete Barky seine Eindrücke friedlich schlafend teilweise auf meinem Schoß oder in seinem Körbchen.

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