Es riecht nach Frühling…

 

Barky und ich haben unsere nachmittägliche Runde ums Feld um einige (Kilo-) Meter erweitert. Die Sonne lockte mit wärmenden Strahlen, Vögel zwitscherten in den Hecken, dass ich gar nicht anders konnte, als gut gelaunt spazieren zu gehen.

Wie schön wir es doch hier am Stadtrand Dortmunds haben – man könnte fast meinen, wir wohnen in einem Dorf.

Etwas ab vom Straßenlärm umgeben von Feldern und Pferdekoppeln und Kuhweiden gingen wir eine ganz entspannte Runde. In dieser ländlichen Umgebung kann ich besonders gut vom Arbeitsalltag abschalten und mich entspannen.

Barky konnte ausgiebig schnüffeln, gerade Wege, die wir seltener gehen, findet er sehr interessant.

Auch einige schöne freistehende Häuser und Höfe gibt es zu sehen, Brechten ist richtig idyllisch.

Langsam ging die Sonne unter, bevor es uns jedoch zu kalt werden konnte, sind wir schnell wieder nach Hause gegangen.

Wer Lust hat, uns mal durch den Wald oder die Felder zu begleiten, der findet hier den jeweils aktuellen Termin des neuen Dortmunder Kromi-Spaziergangs.

 

 

Der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang

Am 09.03.2017 fand der zweite Dortmunder Kromi-Spaziergang statt. Mit dabei waren diesmal Barky und Ameli, beide von der Ruhrhalbinsel.

Trotz Wolken und zwischenzeitlichem Regen vorher starteten wir nachmittags eine gemütliche Runde durch den Süggelwald. Unser Mut wurde belohnt, die Wolkendecke lockerte auf und ab und zu blitzte die Sonne durch den noch recht kahlen Wald.

Auf unserem Weg luden einige abgesägte Baumstämme zu einer kleinen Kletterpartie ein.

Zu Beginn des Spaziergangs zeigte Ameli ihrem Halbbruder Barky einige Male, dass sie es nicht so gerne mag, wenn er sich ihr von hinten zu sehr nähert. Nachdem er das verstanden und akzeptiert hat, war der Spaziergang sehr harmonisch.

Die beiden ließen sich sogar auf sehr engem Raum ruhig miteinander fotografieren. Ameli kommt da ganz nach ihrer Mama Basima, sobald sie merkt, dass sie fotografiert wird, rückt sie sich nochmal ordentlich in Pose und flirtet fast mit der Kamera.

Spannend ist die unterschiedliche Färbung, obwohl bei beiden Hunden von der gleichen Mutter abstammen und der Vater jeweils rotbraunes / weißes Fell hat. Ameli ist insgesamt recht dunkel geworden, bei Barky gibt es davon nur eine kleine Stelle an der Rute. Auf den ersten Blick würde man wohl nicht vermuten, dass es sich hier um Halbgeschwister handelt, doch das ist das Besondere an unseren Kromis – manchmal sind sie für eine Überraschung gut.

Besonders toll gefällt mir das Wesen bisher aller mir bekannten Ruhrkromis. Sie sind gar nicht aufgeputscht, wie es Kromis manchmal nachgesagt wird, sondern sehr gut sozialisiert und vorwiegend entspannt im Alltag. Wir sind froh, einen Ruhrkromi bekommen zu haben und fühlen uns mit Barky super wohl.

Kromi trifft Kooiker

Am Sonntag nach der Ausstellung genossen wir einen herrlichen Spaziergang bei milderen Temperaturen im Süggelwald.

Barky durfte nach Lust und Laune schnuppern und den Wald erkunden, das hat er sich nach seinem tollen Verhalten auf der Ausstellung verdient. Die Sonnenstrahlen lockten viele andere Spaziergänger mit und ohne Hund in den Wald, so dass wir ganz viel zum Thema Hundebegegnungen üben konnten.

Plötzlich entdeckten wir ein kleines Energiebündel mit drei Generationen von Leinenhaltern. Beide Seiten rätselten, was das wohl für eine Rasse sei, die dem jeweils anderen entgegen kam.

Lulu ist ein kleines Kooikerhondje-Mädchen, gerade 12 Wochen alt und sehr aufmerksam, neugierig und freundlich.

Barky näherte sich ihr ganz vorsichtig, schnupperte erstmal auf dem Boden, um ihr zu zeigen, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.

Anschließend wurde Lulu von Barky gründlich beschnüffelt, sowohl am Maul…

…als auch am Hinterteil. Eben eine ganz typische freundliche Hundebegegnung wie aus dem Lehrbuch.

Lulu war noch sehr verspielt und tobte mit Barky, während wir gemeinsam mit Lulus Familie ein Stück im Wald spazieren gingen. Endlich trafen wir mal auf Leute, denen auch die Kromis ein Begriff sind, auch wenn sie sich letztendlich doch für einen Kooikerhondje entschieden haben.

Wir freuten uns über unseren gut sozialisierten Barky, der ganz vorsichtig mit der kleinen Lulu spielte und sich von ihrer noch welpenhaft wilden Art nicht aus der Ruhe bringen lies.

Von diesen netten Leuten und Hunden möchten wir gerne mehr antreffen.

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