Mallorcas Cala d’Or vs. Dortmunder Nieselregen

Mitte Oktober 2023 starteten wir – ganz untypisch ohne unsere Familie und die Kromis – mit dem Flugzeug zur Kegeltour-Woche nach Mallorca. Diesmal waren wir im Ariel Chico Hotel in Cala d’Or untergebracht.

Barky und Doria haben wir für die Woche bei Kumpel Günni untergebracht und sind unseren Freunden für diese Unterstützung alle zwei bis drei Jahre sehr dankbar.

Eine Woche Zeit zum Ausspannen und die Seele baumeln lassen – herrlich war das. Wir genossen strahlenden Sonnenschein bei angenehmen 25 Grad und entdeckten die verschiedenen Buchten von Cala d’Or.

Am besten gefiel mir die Bucht Cala Esmeralda – sie war klein, wunderschön und von der Restaurant-Terrasse hatten wir einen herrlichen Ausblick:

Von unserem Hotel innerhalb von gut 5 Minuten erreichbar war die Bucht Cala Gran – sie war etwas größer, aber auch weniger idyllisch als Cala Esmeralda.

Einer unserer Spaziergänge führte uns zum Marina de Cala d‘Or. Dort gab es viel zu entdecken – sogar wilde Katzenbabies.

Einmal wagten wir uns mit dem öffentlichen Bus von Cala d’Or über Cala Mondragó bis nach Porto Petro. Das war eine spannende Fahrt übers Land durch enge und kurvige Straßen, die an den Seiten durch Mäuerchen begrenzt wurden.

Hafen von Porto Pedro

Das schönste Erlebnis war jedoch unsere Fahrt über das Meer…

… zu den Delfinen vor Mallorca. Ich war von ihrem Anblick ganz gerührt.

Währenddessen verwöhnten unsere Freunde Günni und unsere Kromis und wir konnten unsere Auszeit guten Gewissens genießen.

Zurück in Dortmund begrüßte uns herbstlicher Nieselregen, was uns die sonnige Zeit auf Mallorca umso wertvoller machte. Trotzdem waren wir froh, unsere Mädels und die Hunde wiederzusehen, so eine Woche ohne sie reichte uns dann auch.

Nun überlegen wir allerdings, dass wir zumindest das spanische Festland auch mal mit Mädels, Kromis und unserer Henriette erkunden könnten – nach dem Urlaub ist also vor dem Urlaub 😉

24. Kromi-DO-Wanderung

Am 23. September 2023 wanderten wir bei traumhaftem Spätsommerwetter mit 11 Hunden, ihren Leinenhaltern und einer Interessenten-Familie durch den Rahmer Wald.

Folgende Hunde haben uns begleitet:
Azura vom Wuppernebel
Bebba vom wilden Zimt
Bosco vom wilden Zimt
Buddy vom Flöz Sonnenschein
Cabira von der Ruhrhalbinsel
Casia von der Ruhrhalbinsel
Delou von der Ruhrhalbinsel
Dexter von der krausen Eiche – genannt Charlie
Doria von der Ruhrhalbinsel
Enya von der Ruhrhalbinsel
und natürlich Labradoodle Frida

So ein bunter Haufen Hunde war nicht so einfach auf ein Foto zu bekommen, deshalb gab diesmal kein vollständiges Gruppenbild.

Enya, Azura, Cabira, Frida, Delou, Bebba, Casia und Doria (v.l.n.r.)
Bebba, Enya, Bosco, Frida und Delou

Während das Junggemüse in kleinen Pfützen übte…

… tobten sich die älteren Hunde ausgiebig am See aus.

Der hübsche Charlie zeigte sich stark an Frida interessiert. Delou zeigte zwischendurch deutlich, dass ihr das auf den Keks ging und er gefälligst Abstand zu „ihrer“ Frida halten sollte.

Die Geschwister Bebba und Bosco tobten ordentlich miteinander und man konnte gut das unterschiedliche Verhalten von jungen und erwachsenen Kromis beobachten.

Insgesamt war es ein fröhlich-wuseliger Spaziergang, auf dem sich die jungen Hunde gut in die Gruppe der souveränen älteren Hunde eingefügt haben. Für unsere Interessenten war es eine super Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck vom Wesen und Verhalten der Kromis untereinander und gegenüber ihrer Umwelt zu verschaffen – wo sonst trifft man so viele Kromis unterschiedlicher Altersstufen und Charaktere auf einmal an?

Mit einigen Mensch-Hunde-Teams kehrten wir anschließend noch zu Kaffee und Kuchen ins Café LebensArt ein und ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Ein Jahr ohne Texel gibt’s einfach nicht

Meine Sehnsucht nach unserer Lieblingsinsel wurde täglich größer und der Sommerurlaub in Groede war einfach kein gleichwertiger Ersatz. Es war ein schöner Urlaub, aber mir persönlich fehlte die unendliche Weite und unberührte Natur von Texel und die Hunde konnten in Groede nicht so ausgiebig am Strand rennen, wie auf Texel.

Kurzerhand überredete ich meine Familie – besondere Künste waren dafür übrigens gar nicht notwendig – und wir fuhren ein einziges kurzes Wochenende mit Henriette auf die Insel.

Das Navi führte uns am 15. September 2023 zwar etwas anders als gewohnt, dafür genossen wir allerdings den Ausblick während der Fahrt sehr, während die Hunde entspannt in ihrer Box schliefen.

Etwas abenteuerlich startete unser Urlaub, da wir erst bei Dunkelheit auf dem Campingplatz Loodsmansduin eintrafen. Wir kannten uns dort schon aus und hatten genau deshalb auch diesen Platz ausgewählt, da wir erst nachmittags unseren Kurztrip starten konnten. Mit Stirnlampe bestückt richteten wir Henriette schnell in Waage aus, schlossen Gas/Wasser und Strom an und richteten uns drinnen in wenigen Minuten gemütlich ein. Gegen den Aufbau des Vorzeltes hatten wir uns schon im Vorfeld aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer entschieden und so begann das Urlaubsfeeling schon nach nur einer halben Stunde vor Ort.

Nach einem kurzen Abendbrot und Spieleabend ruhten wir uns aus, um den nächsten Tag voll auskosten zu können.

Der 16. September 2023 begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Unsere Morgenrunde führte uns auf schöne Spazierwege um den Campingplatz herum. Wir holten bei Paul unsere vorbestellten Brötchen ab und erkundeten noch den Ausguck auf unserem Campingfeld. Wir waren überrascht, dass doch noch so viele Camper unterwegs waren, gleichzeitig sah man, wie schön idyllisch die Wohnwagen und Zelte auf dem Campingplatz verteilt waren. Hier fühlten wir uns absolut wohl, ich glaube, ich habe mit Loodmansduin meinen Lieblingscampingplatz auf Texel gefunden.

Nachdem die Hunde gefüttert waren, räumten wir Tisch und Stühle nach draußen und frühstückten in der wärmenden Sonne vor der Henriette. Das Wochenende hätte nicht besser starten können.

Da wir diesmal auf aufwändige Aufbauten wie Vorzelt und Hundezaun verzichtet hatten, ließen wir die Hunde während des Frühstücks im Wohnwagen. Doria beobachtete uns deshalb sehr genau. An ihrer Tarnung muss sie noch arbeiten 😉

Wir wollten jede Minute Sonnenschein und Inselfeeling auskosten, deshalb brachen wir schnell zum Strand auf. Wir wanderten diesmal den Weg vom Campingplatz aus durch die Dünenlandschaft und vorbei am Bunker von Loodsmannsduin.

Endlich war das Meer in Sicht – mein Herz hüpfte gemeinsam mit den Hunden um die Wette! Endlich war habe ich meinen absoluten Lieblingsort erreicht. Wir lauschten dem Meeresrauschen, hörten die Möven und atmeten die salzige Luft.

Wie schön, dass das Wetter es so gut mit uns meinte, so konnten wir die Hunde ins Wasser rennen lassen. Doria war diesmal etwas skeptisch, als die Brandung ihr um die Füße spülte, während Barky sich mutig in die Fluten stürzte.

Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang mit einer Menge Sand zwischen Pfoten und unseren Zehen kehrten wir im Strandpavillon 9 ein und genossen typischen Texelschen Apfelkuchen auf der sonnigen Terrasse.

Der Rückweg führte uns durchs Dorf Den Hoorn wieder zum Campingplatz zurück. Dort verbrachten wir einige gemütliche Stunden, bis uns die Sehnsucht nach dem Meer wieder an den Strand trieb. Wir wollten die kurze Zeit auf Texel optimal auskosten. Diesmal fuhren wir mit dem Auto zum Strand. Wir beobachteten den Sonnenuntergang und alle Augen strahlten um die Wette. Hier fühlten wir uns einfach wohl.

Insgesamt sind wir am Samstag zwölf Kilometer gelaufen – das war ein rundum perfekter Texel-Tag.

Am Sonntag-Morgen spazierten wir durch die Dünenlandschaft direkt hinterm Campingplatz. Wolken zogen über den Himmel und es war etwas kühler.

Diesmal frühstückten wir drinnen, während die Hunde es sich gemütlich machten.

Mittags waren wir nach einem kurzen Regenschauer am Kaap Noord mit Susanne und Cora von der Ruhrhalbinsel verabredet. Wir kehrten nicht ins Restaurant ein, sondern spazierten am Strand entlang. Die Hunde verstanden sich prima.

Der Vlieland-Anleger war zu diesem Zeitpunkt schon geschlossen.

Nachmittags kuppelten wir Henriette an und fuhren wieder nach Hause. Wir hatten extra den Montag noch mitgebucht, damit wir den Sonntag noch auskosten konnten.

Unser Fazit: Der Weg nach Texel lohnt sich für uns auch für ein Wochenende und die Insel ist für uns und unsere Hunde der perfekte Ort zur Erholung und für Spaß am Strand. Nun ist unsere Sehnsucht erstmal wieder gestillt.

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