Barkys erster Kurzurlaub ohne uns

Ein Großteil meiner Familie lebt rund um Coburg (Oberfranken) verteilt und zum 80. Geburtstag meiner Oma stand ein Wochenend-Besuch auf dem Plan.

Samstag eine ca. 5-stündige Autofahrt, anschließende Feier mit zum größten Teil fremden Menschen, danach Übernachtung in fremder Umgebung, am nächsten Tag ca. 5-stündige Autofahrt nach Hause – diesen Stress wollten wir Barky gerne ersparen und haben uns dafür entschieden, ihn für diese Zeit in die Obhut unserer Freunde zu geben. Michael und Natalie mit ihren beiden Kindern hatten sich zum Sitten schon angeboten, als wir überlegt hatten, einen Hund zu uns zu holen.

Sicher würde Barky dort viel Spaß haben, die Vier haben einen mittlerweile schon 10 Jahre alten Labrador und Barky und Tyson kennen sich schon seit Barky bei uns ist und ab und zu besuchen wir uns auch. Beruhigend fand ich, dass Barky Michael ganz toll findet und sich immer einen Ast freut, wenn er uns besucht und dass sie eben schon wirklich gute Hundearbeit an ihrem eigenen Hund geleistet haben und wir da sehr auf einer Wellenlänge liegen.

Freitagabend war es dann soweit, wir packten Barkys Tasche mit seinen Näpfen, einer Decke, seinem gefrorenen Futter für die nächsten Tage, Halsband, Leine, Kauknochen, Leckerchen, Klicker, Lieblingsspielzeug und Schlafbox. Während seines Kurzurlaubs sollte es ihm an nichts fehlen. Michael und Natalie holten ihn von uns ab und wir hielten den Abschied sehr kurz und unspektakulär, als wäre es das Normalste der Welt mit den beiden mitzugehen.

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Mir ist das schon schwer gefallen, kaum war er weg, fühlte es sich zuhause sehr ruhig und leer an, Barky fehlte uns sofort. Es war genauso, als gibt man sein Baby das erste Mal ab. Ich hatte versprochen, mich nicht andauernd zu melden, deshalb freute ich mich natürlich umso mehr über regelmäßige Fotos und kleine Berichte, die dafür sorgten, dass ich ein rundum gutes Gefühl während Barkys Kurzurlaubs haben durfte. Barky hat uns scheinbar nicht besonders vermisst, er hat sich normal verhalten und auch normal gefressen und getrunken. Darüber waren wir sehr froh – die Kromis sind ja sensibel.

Mit Tyson hat er sich prima verstanden, die beiden haben miteinander gespielt, sich aber auch zwischendurch ausgeruht. Es war ein harmonisches Miteinander ohne Futterneid und Eifersucht.

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Bei den Spaziergängen verhielt Barky sich fröhlich und aufgeschlossen wie immer – ein ganz vorbildlicher entspannter Ruhrkromi.

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Am Samstag hat Barky mit Natalies Pferd Gallese King Bekanntschaft geschlossen. Obwohl ich ihm Pferde schon als Welpe mehrmals gezeigt hatte, wir die Koppeln in der näheren Umgebung besucht haben, hatte Barky immer etwas Respekt vor den großen Tieren und sie auch öfter angebellt. Nun hat er wohl begriffen, dass sie sanften Riesen gar nicht so furchteinflößend sind und gelernt, dass er sie nicht anbellen muss. Darüber freuen wir uns sehr.

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Einen einzigen etwas unschönen Vorfall gab es: Barky hat die Couch einmal markiert. Zum Glück wurde er auf frischer Tat dabei ertappt, einmal geschimpft und dann war der Rest des Wochenendes alles in Ordnung und Barky entspannte sich sichtlich.

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Abends gab es sogar Kuschelzeit auf der Couch – Barky fühlte sich sehr wohl und genoss die Streicheleinheiten sehr.

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Die Freude war natürlich riesig, als Barky am Sonntag wieder bei uns war. Den Sonntag Abend haben wir dann mit viel Spielen und Kuscheln verbracht und nun hat uns alle der Alltag wieder. Außer, dass Barky etwas müde war (das Zusammenleben mit einem anderen Hund war anstrengender als sonst), sind alle rundum zufrieden und nun sehen wir einer Woche Urlaub mit dem Kegelclub im Mai positiv entgegen.

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